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KEP-Meldungen.

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Jede Ausgabe liefert Woche für Woche weltweite News, Hintergründe und Zusammenhänge in den KEP-Märkten und bleibt dabei

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„A really great newsletter, congratulations!“

Wie schrieb kürzlich der CEO eines australischen KEP-Dienstes an die Redaktion.
„Ohne Zweifel sind die KEP-Meldungen eine der wichtigsten Veröffentlichungen, die sich auf den europäischen KEP-Markt spezialisiert haben.“

Präsident eines der größten Branchenverbände
„I’m sure this is the best industry service I‘ve seen and read so far.“

CEO einer europäischen Postgesellschaft

Die KEP-Meldungen informieren über die aktuellen Ereignisse im Post-, Express- und Logistikmarkt sowie technologische Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt. Wöchentlich erscheint unser Newsletter in englischer und deutscher Sprache. Damit sind die KEP-Meldungen die wohl einzige zweisprachige Publikation unserer Branche.

Die wöchentliche Erscheinungsweise stellt sicher, dass neben der Aktualität ausreichend Raum für wichtige Hintergründe und bestehende Zusammenhänge geschaffen wird.

Und, wichtiger noch: Der Blick über den Tellerrand der Branche garantiert den Lesern die frühzeitige Information über Entwicklungen, die das Geschäft der Zukunft beeinflussen oder sogar prägen können.

Leseprobe

KW 45/17

Zur Reduzierung von Verkehren will die Regierung Singapurs ein landesweites anbieterneutrales Paketautomatennetzwerk aufbauen. Wie die »Straits Times« (02.11.) schreibt, steht die federführende Behörde - Infocomm Media Development Authority - dabei mit mehreren Lieferanten und Dienstleistern in engem Kontakt. Geplant ist, in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres zunächst 75 Automaten in Bahnstationen und anderen öffentlichen Plätzen in Betrieb zu nehmen.

Dem Bericht zufolge sollen in der letzten Ausbaustufe insgesamt 760 der sogenannten "Federated Lockers" aufgestellt werden, sodass die Einwohner des Inselstaates maximal 250 Meter (sic!) bis zum nächsten Automaten zurücklegen müssen. Dabei kann sich die Behörde auf die tatkräftige Unterstützung der Post, die derzeit 153 der sogenannten "POP Stations" betreibt (unter anderem KW 31/16), verlassen. Wie Paketvorstand Freddy Chang dem Blatt sagte, wolle man die eigenen Automaten in das neue Netz integrieren.

Das Unternehmen blu, das 49 "bluPort lockers" betreibt, will seine Automaten ebenfalls in das Netzwerk integrieren. Und der KEP-Dienst und Paketshopbetreiber Ninja Van, der über 13 Automaten verfügt, will eine Teilnahme zumindest erwägen. Marktbeobachter räumen der Initative aufgrund der Unterstützung der Behörden und des Marktführers SingPost gute Chancen ein. Damit dürfte Singapur das weltweit erste Land mit einem öffentlich geförderten anbieterneutralen Automatennetzwerk werden.

Leseprobe

KW 03/19

"Nach Jahren der Preiserhöhungen, arroganten Vertrieblern und einer Friss-oder-Stirb Attitüde gegenüber Kundenanfragen sind die Versender mehr als bereit, einen neuen Service auszuprobieren". Nach Einschätzung der US-Logistikberatung Shipware sind aufgrund des vorherrschenden Duopols in den USA viele Versender bereit, bei einem möglichen Einstieg von Amazon in den Paketmarkt den Dienstleister zu wechseln. Dies gelte auch angesichts des Rufs des Konzerns aus Seattle, "die Dinge richtig anzugehen", und dessen gut gefüllter Kriegskasse.

Die CEOs von UPS und FedEx haben in der Vergangenheit hingegen Fragen nach dem Bedrohungspotenzial durch Amazon stets heruntergespielt (unter anderem KW 46/18) und auf die eigene, umfassende Infrastruktur verwiesen. Der Onlinegigant verfügte in den USA zuletzt über rund 40 Frachtflieger (KW 51/18), mehrere 1.000 Lkw-Anhänger, die von Subunternehmern genutzt werden (KW 50/15) sowie 87 konzerneigene Paketdepots - Tendenz stark steigend.

Und wie die KEP-Meldungen aus Branchenkreisen erfahren haben, soll Amazon in Europa ebenfalls Pläne schmieden, das eigene Netzwerk für Dritte zu öffnen. Treibende Kraft dahinter soll ein ehemaliger DHL-Manager sein, der 2017 zu Amazon gewechselt ist, sowie ein ex-DPD- Mitarbeiter. Einen Rückschlag auf der letzten Meile musste der Konzern aber wohl ebenfalls hinnehmen. Wie es gleichfalls aus Branchenkreisen hieß, habe der in Deutschland für Amazon tätige KEP-Dienst DRS (angeblich rund 1.000 Zustellfahrzeuge), der seit 2016 Sendungen ausliefert (KW 22/16), die Zusammenarbeit eingestellt. Wie es hieß, habe das Unternehmen den neuen Dienstleistungsvertrag des Onlinegiganten empört abgelehnt. 

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