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KEP-Meldungen.

Bereits seit 1995 nutzen Hunderte von Führungskräften, Analysten und Journalisten in Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen weltweit die KEP-Meldungen als eine ihrer wichtigsten Informationsquellen.

Jede Ausgabe liefert Woche für Woche weltweite News, Hintergründe und Zusammenhänge in den KEP-Märkten und bleibt dabei

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„A really great newsletter, congratulations!“

Wie schrieb kürzlich der CEO eines australischen KEP-Dienstes an die Redaktion.
„Ohne Zweifel sind die KEP-Meldungen eine der wichtigsten Veröffentlichungen, die sich auf den europäischen KEP-Markt spezialisiert haben.“

Präsident eines der größten Branchenverbände
„I’m sure this is the best industry service I‘ve seen and read so far.“

CEO einer europäischen Postgesellschaft

Die KEP-Meldungen informieren über die aktuellen Ereignisse im Post-, Express- und Logistikmarkt sowie technologische Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt. Wöchentlich erscheint unser Newsletter in englischer und deutscher Sprache. Damit sind die KEP-Meldungen die wohl einzige zweisprachige Publikation unserer Branche.

Die wöchentliche Erscheinungsweise stellt sicher, dass neben der Aktualität ausreichend Raum für wichtige Hintergründe und bestehende Zusammenhänge geschaffen wird.

Und, wichtiger noch: Der Blick über den Tellerrand der Branche garantiert den Lesern die frühzeitige Information über Entwicklungen, die das Geschäft der Zukunft beeinflussen oder sogar prägen können.

Leseprobe

KW 03/19

"Nach Jahren der Preiserhöhungen, arroganten Vertrieblern und einer Friss-oder-Stirb Attitüde gegenüber Kundenanfragen sind die Versender mehr als bereit, einen neuen Service auszuprobieren". Nach Einschätzung der US-Logistikberatung Shipware sind aufgrund des vorherrschenden Duopols in den USA viele Versender bereit, bei einem möglichen Einstieg von Amazon in den Paketmarkt den Dienstleister zu wechseln. Dies gelte auch angesichts des Rufs des Konzerns aus Seattle, "die Dinge richtig anzugehen", und dessen gut gefüllter Kriegskasse.

Die CEOs von UPS und FedEx haben in der Vergangenheit hingegen Fragen nach dem Bedrohungspotenzial durch Amazon stets heruntergespielt (unter anderem KW 46/18) und auf die eigene, umfassende Infrastruktur verwiesen. Der Onlinegigant verfügte in den USA zuletzt über rund 40 Frachtflieger (KW 51/18), mehrere 1.000 Lkw-Anhänger, die von Subunternehmern genutzt werden (KW 50/15) sowie 87 konzerneigene Paketdepots - Tendenz stark steigend.

Und wie die KEP-Meldungen aus Branchenkreisen erfahren haben, soll Amazon in Europa ebenfalls Pläne schmieden, das eigene Netzwerk für Dritte zu öffnen. Treibende Kraft dahinter soll ein ehemaliger DHL-Manager sein, der 2017 zu Amazon gewechselt ist, sowie ein ex-DPD- Mitarbeiter. Einen Rückschlag auf der letzten Meile musste der Konzern aber wohl ebenfalls hinnehmen. Wie es gleichfalls aus Branchenkreisen hieß, habe der in Deutschland für Amazon tätige KEP-Dienst DRS (angeblich rund 1.000 Zustellfahrzeuge), der seit 2016 Sendungen ausliefert (KW 22/16), die Zusammenarbeit eingestellt. Wie es hieß, habe das Unternehmen den neuen Dienstleistungsvertrag des Onlinegiganten empört abgelehnt. 

Leseprobe

KW 25/18

"Bei Hermes sind auf der Führungsebene offenbar die Fetzen geflogen. Nach Informationen der KEP-Meldungen hat Hermes Europe CEO Carole Walker durchgegriffen und am Dienstag vergangener Woche sowohl Frank Rausch, den Chef der deutschen Hermes Organisation, als auch Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations der Hermes Germany GmbH, entlassen. Besonders pikant dabei: Rausch wurde telefonisch von Walker über seinen Rausschmiss informiert. Bis zum Redaktionsschluss lag seitens des Unternehmens keine Stellungnahme vor.

Mit der Abberufung zieht die erfolgsorientierte Walker offenbar die Konsequenzen aus der schlechten Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres und den operativen Defiziten. So hatten der Umbau der logistischen Infrastruktur in Deutschland und einige defizitäre Tochterunternehmen Hermes im vergangenen Jahr in die Verlustzone geschickt (KW 22/18). In der Folge hatte Rausch angekündigt, in Deutschland, dem mit Abstand größten Hermes-Markt, zukünftig für Paketzustellungen an die Haustür einen Aufpreis von 50 Cent zu verlangen (KW 01/18). 

Zudem war das Unternehmen insbesondere in diesem und dem vergangenen Jahr wiederholt in die Kritik wegen der teilweise katastrophalen Arbeitsbedingungen der Paketzusteller geraten (unter anderem KW 49/17). Und angesichts von Razzien bei Subunternehmern des Paketdienstes (unter anderem KW 24/18) sah sich Hermes mehrfach gezwungen, anzukündigen, man werde seine Unternehmer schärfer kontrollieren. 

Last but not least kommt der Umbau der Struktur nur schleppend voran, obwohl das "Project Blufield" bereits 2014 gestartet worden war (KW 25/14). Bislang ist das neue Konzept nur teilweise umgesetzt worden.

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