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„A really great newsletter, congratulations!“

Wie schrieb kürzlich der CEO eines australischen KEP-Dienstes an die Redaktion.
„Ohne Zweifel sind die KEP-Meldungen eine der wichtigsten Veröffentlichungen, die sich auf den europäischen KEP-Markt spezialisiert haben.“

Präsident eines der größten Branchenverbände
„I’m sure this is the best industry service I‘ve seen and read so far.“

CEO einer europäischen Postgesellschaft

Die KEP-Meldungen informieren über die aktuellen Ereignisse im Post-, Express- und Logistikmarkt sowie technologische Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt. Wöchentlich erscheint unser Newsletter in englischer und deutscher Sprache. Damit sind die KEP-Meldungen die wohl einzige zweisprachige Publikation unserer Branche.

Die wöchentliche Erscheinungsweise stellt sicher, dass neben der Aktualität ausreichend Raum für wichtige Hintergründe und bestehende Zusammenhänge geschaffen wird.

Und, wichtiger noch: Der Blick über den Tellerrand der Branche garantiert den Lesern die frühzeitige Information über Entwicklungen, die das Geschäft der Zukunft beeinflussen oder sogar prägen können.

Leseprobe

KW 02/17

Im Ringen um den juristischen Status der Fahrer hat der britische Kurierdienst CitySprint einen Rückschlag hinnehmen müssen. Vergangene Woche urteilte ein Gericht in London, dass eine Fahrradkurierin fälschlicherweise als selbstständig klassifiziert wurde und ihr daher bezahlte Urlaubstage und der Mindestlohn zustehen würden. Die zuständige Richterin nannte dabei die vertraglichen Regelungen von CitySprint "verzerrt, unverständlich und Augenwischerei". Das Unternehmen, das rund 3.500 Kuriere im Vereinigten Königreich beschäftigt, hat nun knapp 6 Wochen Zeit, Widerspruch einzulegen.

Das Urteil folgt auf eine ähnliche Entscheidung Ende vergangenen Jahres. Seinerzeit hatte ein britisches Gericht entschieden, dass die von Uber eingesetzten Fahrer keine selbstständige Tätigkeit ausübten und deshalb unter anderem Anspruch auf den Mindestlohn sowie Urlaubsgeld und Pausen haben (KW 44/16). Uber hat Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Leseprobe

KW 06/18

"Viel spricht für einen Universaldienst auf einem minimalen Servicelevel, der auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner basiert und nationale Nachbesserungen erlaubt". In einem kürzlich veröffentlichten Bericht der European Regulators Group for Postal Services (ERGP) wird offen Sympathie für die Absenkung der europäischen Vorgaben für den Universaldienst bekundet. Das Gremium berät die EU-Kommission bei der Regulierung des Postmarktes und setzt sich aus Vertretern der Regulierungsbehörden der Mitgliedsstaaten zusammen.

Die Ausarbeitung benennt Beispiele wie Finnland, wo die Regierung die Möglichkeit geschaffen hat, die Zustellfrequenz in städtischen Regionen auf nur noch 3 Tage in der Woche abzusenken (KW 22/17). Dabei wird nicht hinterfragt, ob diese Regelung gegen Gemeinschaftsrecht verstößt, was immerhin seitens des finnischen Regulierers thematisiert worden war (KW 31/17).

Marktbeobachter halten den Bericht für ein Zeichen, dass sich innerhalb der relevanten EU-Institutionen Strömungen durchsetzen könnten, die eine deutliche Herabsetzung der Qualitätsvorgaben im Universaldienst befürworten. Neben Finnland haben bereits Italien (KW 27/15) und Dänemark (KW 23/16) entsprechende Gesetze verabschiedet. Entsprechende Evaluationen laufen derzeit unter anderem in Schweden (KW 19/17) und den Niederlanden (KW 28/17). Der Bericht lässt sich hier herunterladen.

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