Top Meldungen aus den letzten drei Monaten:
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Top-Meldungen
Laut PostNL und DHL werden Paketzusteller in den Niederlanden zunehmend öffentlich angeprangert. Nach Angaben der Post würden Kunden in einer öffentlichen Facebook-Gruppe mit über 12.000 Mitgliedern häufig Fotos und Videos posten, die erkennbar die Zusteller zeigen. Wie die Newswebsite »nltimes« (16.01.) meldet, werden Nutzer dazu eingeladen, in der Gruppe "ihre Erfahrungen zu teilen und Beschwerden über den Service von PostNL zu diskutieren".
Ein ähnliches Muster zeigt sich dem Bericht zufolge in einer DHL-Beschwerdegruppe mit rund 6.000 Mitgliedern. Die Beschwerden werden oft in Verbindung mit Fotos oder Videos der Zusteller eingestellt.
Die Unternehmen äußerten Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und argumentieren, die öffenliche Bloßstellung würde bei den Mitarbeitern Stress verursachen.
Angriff auf die bislang marktbeherrschenden Positionen der Integrator in Europa und Amerika. Vergangene Woche haben der chinesische SF Express und der in Indonesien beheimatete J&T Express eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung des Auslandsgeschäfts bekannt gegeben.
Gestützt wird das Vorhaben durch eine strategische Beteiligungsvereinbarung. SF Holding und J&T Express werden neue Aktien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 8,3 Milliarden HK$, umgerechnet rund 915,7 Mio. Euro, ausgeben. Nach Abschluss der Transaktion wird SF 10 Prozent der Aktien von J&T Express halten und J&T Express wird 4,29 Prozent der SF Holding-Aktien besitzen.
Konkret geplant ist, dass SF Express seine Kernressourcen und operativen Systeme im grenzüberschreitenden Direktverkehr und auf Hauptstrecken mit dem Last-Mile-Netzwerk und den in 13 Ländern weltweit etablierten lokalen Niederlassungen von J&T Express kombinieren wird, um gemeinsam die Netzabdeckung und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Gleichzeitig wollen die beiden Unternehmen im Inland ihre Netzwerkressourcen, ihren Kundenstamm, ihre Produktstruktur und ihre Differenzierung koordinieren und ergänzen, um ihre Geschäftsfelder zu erweitern.
Wang Wei, Gründer von SF, und Li Jie, Gründer von J&T Express, bezeichneten die Transaktion als "wichtigen Meilenstein in der Vertiefung der Beziehungen beider Unternehmen" und kündigten an, zukünftig zusammenzuarbeiten, "um ein effizienteres globales Netzwerk intelligenter Logistik aufzubauen".
Zudem wird Li Jie einen Kandidaten von SF Express für den Aufsichtsrat von J&T Express vorschlagen und unterstützen.
Aufgrund der in der Ankündigung veröffentlichten Details der Transaktion sehen Marktbeobachter in der Vereinbarung eine erhebliche Tragweite, die zu einer grundlegenden Umgestaltung der Wettbewerbslandschaft des Logistikmarktes in China und weltweit führen könnte. Denn beide Unternehmen kennen sich seit Jahren.
Bereits im Mai 2023 verkaufte SF Express sein Franchise-Geschäft für kostengünstige Expresslieferungen, Fengwang Express, an ein mit J&T Express verbundenes Unternehmen (KW 20/23). Und bereits seit dem Börsengang von J&T Express im Oktober 2023 (KW 42/23) hält SF 1,54 Prozent an J&T und gilt als einer der Ankerinvestoren.
FedEx hat angekündigt, den Domestic-Service in Brasilien einzustellen. Zukünftig will sich der Integrator dort ausschließlich auf internationale und Supply-Chain-Services konzentrieren. Vergangenen Mittwoch wurde die Entscheidung Kunden und Geschäftspartnern mitgeteilt. Wie es heißt, sei dies Teil einer strategischen Neuausrichtung in Brasilien angesichts der "Marktdynamik"; die Zahl der von der Einstellung betroffenen Arbeitsplätze ist nicht bekannt.
Nach Informationen der Zeitschrift »Exame« (07.01.) wird das Inlandsgeschäft schrittweise eingestellt werden, mit einer Übergangsfrist bis zum 6. Februar 2026.
FedEx ist seit 1989 im brasilianischen Markt tätig; das Inlandsgeschäft wurde 2012, mit dem Kauf von Rapidão Cometa (KW 23/12), damals einer der größten Logistikdienstleister Brasiliens, aufgenommen.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass FedEx die Entscheidung angesichts des starken Wettbewerbs und hoher Betriebskosen im Inlandsgeschäft gefällt hat. Im Sommer 2024 hatte der Konzern angekündigt, durch Restrukturierung des globalen Netzwerks und der Services bis 2027 Einsparungen in Höhe von 2 Mrd. Dollar erreichen zu wollen (KW 25/24).
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Laut PostNL und DHL werden Paketzusteller in den Niederlanden zunehmend öffentlich angeprangert. Nach Angaben der Post würden Kunden in einer öffentlichen Facebook-Gruppe mit über 12.000 Mitgliedern häufig Fotos und Videos posten, die erkennbar die Zusteller zeigen. Wie die Newswebsite »nltimes« (16.01.) meldet, werden Nutzer dazu eingeladen, in der Gruppe "ihre Erfahrungen zu teilen und Beschwerden über den Service von PostNL zu diskutieren".
Ein ähnliches Muster zeigt sich dem Bericht zufolge in einer DHL-Beschwerdegruppe mit rund 6.000 Mitgliedern. Die Beschwerden werden oft in Verbindung mit Fotos oder Videos der Zusteller eingestellt.
Die Unternehmen äußerten Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und argumentieren, die öffenliche Bloßstellung würde bei den Mitarbeitern Stress verursachen.
Angriff auf die bislang marktbeherrschenden Positionen der Integrator in Europa und Amerika. Vergangene Woche haben der chinesische SF Express und der in Indonesien beheimatete J&T Express eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung des Auslandsgeschäfts bekannt gegeben.
Gestützt wird das Vorhaben durch eine strategische Beteiligungsvereinbarung. SF Holding und J&T Express werden neue Aktien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 8,3 Milliarden HK$, umgerechnet rund 915,7 Mio. Euro, ausgeben. Nach Abschluss der Transaktion wird SF 10 Prozent der Aktien von J&T Express halten und J&T Express wird 4,29 Prozent der SF Holding-Aktien besitzen.
Konkret geplant ist, dass SF Express seine Kernressourcen und operativen Systeme im grenzüberschreitenden Direktverkehr und auf Hauptstrecken mit dem Last-Mile-Netzwerk und den in 13 Ländern weltweit etablierten lokalen Niederlassungen von J&T Express kombinieren wird, um gemeinsam die Netzabdeckung und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
Gleichzeitig wollen die beiden Unternehmen im Inland ihre Netzwerkressourcen, ihren Kundenstamm, ihre Produktstruktur und ihre Differenzierung koordinieren und ergänzen, um ihre Geschäftsfelder zu erweitern.
Wang Wei, Gründer von SF, und Li Jie, Gründer von J&T Express, bezeichneten die Transaktion als "wichtigen Meilenstein in der Vertiefung der Beziehungen beider Unternehmen" und kündigten an, zukünftig zusammenzuarbeiten, "um ein effizienteres globales Netzwerk intelligenter Logistik aufzubauen".
Zudem wird Li Jie einen Kandidaten von SF Express für den Aufsichtsrat von J&T Express vorschlagen und unterstützen.
Aufgrund der in der Ankündigung veröffentlichten Details der Transaktion sehen Marktbeobachter in der Vereinbarung eine erhebliche Tragweite, die zu einer grundlegenden Umgestaltung der Wettbewerbslandschaft des Logistikmarktes in China und weltweit führen könnte. Denn beide Unternehmen kennen sich seit Jahren.
Bereits im Mai 2023 verkaufte SF Express sein Franchise-Geschäft für kostengünstige Expresslieferungen, Fengwang Express, an ein mit J&T Express verbundenes Unternehmen (KW 20/23). Und bereits seit dem Börsengang von J&T Express im Oktober 2023 (KW 42/23) hält SF 1,54 Prozent an J&T und gilt als einer der Ankerinvestoren.
FedEx hat angekündigt, den Domestic-Service in Brasilien einzustellen. Zukünftig will sich der Integrator dort ausschließlich auf internationale und Supply-Chain-Services konzentrieren. Vergangenen Mittwoch wurde die Entscheidung Kunden und Geschäftspartnern mitgeteilt. Wie es heißt, sei dies Teil einer strategischen Neuausrichtung in Brasilien angesichts der "Marktdynamik"; die Zahl der von der Einstellung betroffenen Arbeitsplätze ist nicht bekannt.
Nach Informationen der Zeitschrift »Exame« (07.01.) wird das Inlandsgeschäft schrittweise eingestellt werden, mit einer Übergangsfrist bis zum 6. Februar 2026.
FedEx ist seit 1989 im brasilianischen Markt tätig; das Inlandsgeschäft wurde 2012, mit dem Kauf von Rapidão Cometa (KW 23/12), damals einer der größten Logistikdienstleister Brasiliens, aufgenommen.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass FedEx die Entscheidung angesichts des starken Wettbewerbs und hoher Betriebskosen im Inlandsgeschäft gefällt hat. Im Sommer 2024 hatte der Konzern angekündigt, durch Restrukturierung des globalen Netzwerks und der Services bis 2027 Einsparungen in Höhe von 2 Mrd. Dollar erreichen zu wollen (KW 25/24).
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