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Top-Meldungen

Anfang Januar haben 14 Städte in den Niederlanden sogenannte ZE-Zonen (Null-Emissionszonen) für Nutzfahrzeuge eingeführt (KW 44/24). 15 weitere Städte und Gemeinden werden folgen. In Verbindung damit sollten ab dem 1. Mai Bußgelder gegen Unternehmer verhängt werden, die mit einem umweltschädlichen Lieferwagen oder Lkw (Emissionsklasse 4 oder niedriger) in die Umweltzone einfahren.
Jetzt wurde die Frist zur Verhängung von Bußgeldern auf Anfang Juli verschoben. Zudem will die Regierung Erleichterungen für Fahrzeuge der Emissionsklassen 5 und 6 beschließen. Demnach sollen Kleintransporter der Emissionsklasse 5 bis zum 1. Januar 2027 in ZE-Zonen einfahren dürfen. Und für Transporter der Emissionsklasse 6 soll die Frist um mindestens ein weiteres Jahr, auf Januar 2028, eventuell auch auf Januar 2029, verlängert werden.
Kartellverfahren gegen die großen indischen Q-com-Dienste Zomato und Swiggy. Die All India Consumer Products Distributors Federation (AICPDF) hat die Kartellbeschwerde gegen die Zomato-Töchter Blinkit und Zepto sowie gegen Swiggy Instamart eingereicht. Den Plattformen wird vorgeworfen, dass sie mit Kampfpreisen und hohen Rabatten arbeiten und es traditionellen Einzelhändlern damit unmöglich machen, mit ihnen zu konkurrieren.
Die AICPDF vertritt 400.000 Großhändler, die 13 Millionen Einzelhandelsgeschäfte in Indien mit Konsumgütern von Unternehmen wie Nestlé, Unilever und Tata beliefern. Der Beschwerde zufolge sei beispielsweise eine Dose Nescafé, die kleine Einzelhändler für 622 Rupien (6,55 Eur) verkaufen, bei Zepto für 514 Rs, bei Swiggy Instamart für 577 Rs und bei Blinkit für 625 RS erhältlich.
Sollte die Wettbewerbskommission CCI die Beschwerde für berechtigt halten, könnte sie die Unternehmen unter anderem dazu auffordern, ihre Preisstrategien offenzulegen.
Marktbeobachter schätzen, dass Blinkit einen Marktanteil von 40 Prozent, Zepto von 29 Prozent und Swiggy von 26 Prozent am indischen Q-com-Markt halten.
Umbruch in der chinesischen Q-com-Branche. In rascher Folge haben drei der großen Online-Plattformen des Landes – JD.com, Meituan und Ele.me – Pläne vorgestellt, ihren Kurieren eine Sozialversicherung anzubieten. Nach Informationen der »South China Morning Post« (20.02.) sind aktuell rund 200 Millionen Gig-Kuriere in China ohne feste Arbeitsverträge und den damit verbundenen Leistungen tätig.
Der E-Commerce-Riese JD.com, der Anfang Februar in das Geschäft mit Lebensmittel- und Essenslieferungen eingestiegen ist (KW 08/25), will für seine in Vollzeit tätigen Kuriere schrittweise die fünf chinesischen Sozialversicherungs- und Wohngeldleistungen einführen. Die in Teilzeit tätigen Kuriere werden zudem eine Unfall- und Krankenversicherung erhalten.
Auch im Geschäftsjahr 2024 sind die Logistikkosten bei Amazon vergleichsweise moderat gestiegen. Die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr belegen, dass im Bereich "WW shipping costs" umgerechnet rund 95,9 Milliarden US-Dollar aufgewendet wurden. Dies entspricht im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum einem Anstieg von knapp 7,2 Prozent.
Nachdem auch in 2023 die Kosten der Logistik um etwas mehr als 7 Prozent zulegten (KW 06/24), scheint sich der Onlineriese von den zweistelligen Kostensteigerungen in seiner Logistik vorerst verabschiedet zu haben.
Und bei Umsatzzuwächsen von 11 Prozent auf 638 Mrd. Dollar und einem beinahe verdoppelten operativen Gewinn von 68,6 Mrd. Dollar (+86,4 %) sowie einem Reingewinn von 59,3 Mrd. Dollar (+94,7 %) kann der Internetgigant den Kostenanstieg auch verschmerzen. Zum Vergleich: Spanien hat jährliche Staatseinnahmen von etwa 601 Mrd. Dollar, Australien von 609 Mrd. Dollar und Indien von 657 Mrd. Dollar.
Mondial Relay hat das Paketautomaten-Netzwerk in Frankreich nicht so stark wie geplant ausweiten können. Im Frühjahr 2024 hatte das InPost-Tochterunternehmen angekündigt, bis Ende des Jahres 8.000 Automaten in Betrieb haben zu wollen (KW 13/24).
In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass das Netzwerk in Frankreich derzeit 7.000 Automaten umfasst; eine beachtliche Zahl, aber eben 1.000 weniger als geplant.
Die Erstürmung und Besetzung der Hauptverwaltung von CJ Korea Express (KW 07/22) im Rahmen des Streiks in 2022 kommt die Kuriere und die Gewerkschaft teuer zu stehen. Vergangene Woche entschied ein Gericht, dass "es sich um eine illegale Arbeitskampfmaßnahme und eine illegale Handlung im Hinblick auf die Mittel, Methoden, das Ausmaß, den Umfang und die Dauer der Besetzung“ gehandelt habe.
Das Gericht sprach deshalb dem Unternehmen Schadensersatz in Höhe von umgerechnet rund 176.000 Euro zu. Davon müssen die Kuriergewerkschaft sowie drei Personen, darunter der frühere Vorsitzende Jin, der den Sitzstreik leitete, zusammen rund 52.000 Euro übernehmen und die 74 Gewerkschaftsmitglieder, die an der Besetzung teilgenommen hatten, insgesamt 124.000 Euro.
Die Kosten für den Einsatz von Schutzpersonal wurden jedoch mit der Begründung zurückgewiesen, es sei schwierig, den ursächlichen Zusammenhang mit den illegalen Aktivitäten der Gewerkschaft anzuerkennen.
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Anfang Januar haben 14 Städte in den Niederlanden sogenannte ZE-Zonen (Null-Emissionszonen) für Nutzfahrzeuge eingeführt (KW 44/24). 15 weitere Städte und Gemeinden werden folgen. In Verbindung damit sollten ab dem 1. Mai Bußgelder gegen Unternehmer verhängt werden, die mit einem umweltschädlichen Lieferwagen oder Lkw (Emissionsklasse 4 oder niedriger) in die Umweltzone einfahren.
Jetzt wurde die Frist zur Verhängung von Bußgeldern auf Anfang Juli verschoben. Zudem will die Regierung Erleichterungen für Fahrzeuge der Emissionsklassen 5 und 6 beschließen. Demnach sollen Kleintransporter der Emissionsklasse 5 bis zum 1. Januar 2027 in ZE-Zonen einfahren dürfen. Und für Transporter der Emissionsklasse 6 soll die Frist um mindestens ein weiteres Jahr, auf Januar 2028, eventuell auch auf Januar 2029, verlängert werden.
Kartellverfahren gegen die großen indischen Q-com-Dienste Zomato und Swiggy. Die All India Consumer Products Distributors Federation (AICPDF) hat die Kartellbeschwerde gegen die Zomato-Töchter Blinkit und Zepto sowie gegen Swiggy Instamart eingereicht. Den Plattformen wird vorgeworfen, dass sie mit Kampfpreisen und hohen Rabatten arbeiten und es traditionellen Einzelhändlern damit unmöglich machen, mit ihnen zu konkurrieren.
Die AICPDF vertritt 400.000 Großhändler, die 13 Millionen Einzelhandelsgeschäfte in Indien mit Konsumgütern von Unternehmen wie Nestlé, Unilever und Tata beliefern. Der Beschwerde zufolge sei beispielsweise eine Dose Nescafé, die kleine Einzelhändler für 622 Rupien (6,55 Eur) verkaufen, bei Zepto für 514 Rs, bei Swiggy Instamart für 577 Rs und bei Blinkit für 625 RS erhältlich.
Sollte die Wettbewerbskommission CCI die Beschwerde für berechtigt halten, könnte sie die Unternehmen unter anderem dazu auffordern, ihre Preisstrategien offenzulegen.
Marktbeobachter schätzen, dass Blinkit einen Marktanteil von 40 Prozent, Zepto von 29 Prozent und Swiggy von 26 Prozent am indischen Q-com-Markt halten.
Umbruch in der chinesischen Q-com-Branche. In rascher Folge haben drei der großen Online-Plattformen des Landes – JD.com, Meituan und Ele.me – Pläne vorgestellt, ihren Kurieren eine Sozialversicherung anzubieten. Nach Informationen der »South China Morning Post« (20.02.) sind aktuell rund 200 Millionen Gig-Kuriere in China ohne feste Arbeitsverträge und den damit verbundenen Leistungen tätig.
Der E-Commerce-Riese JD.com, der Anfang Februar in das Geschäft mit Lebensmittel- und Essenslieferungen eingestiegen ist (KW 08/25), will für seine in Vollzeit tätigen Kuriere schrittweise die fünf chinesischen Sozialversicherungs- und Wohngeldleistungen einführen. Die in Teilzeit tätigen Kuriere werden zudem eine Unfall- und Krankenversicherung erhalten.
Auch im Geschäftsjahr 2024 sind die Logistikkosten bei Amazon vergleichsweise moderat gestiegen. Die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr belegen, dass im Bereich "WW shipping costs" umgerechnet rund 95,9 Milliarden US-Dollar aufgewendet wurden. Dies entspricht im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum einem Anstieg von knapp 7,2 Prozent.
Nachdem auch in 2023 die Kosten der Logistik um etwas mehr als 7 Prozent zulegten (KW 06/24), scheint sich der Onlineriese von den zweistelligen Kostensteigerungen in seiner Logistik vorerst verabschiedet zu haben.
Und bei Umsatzzuwächsen von 11 Prozent auf 638 Mrd. Dollar und einem beinahe verdoppelten operativen Gewinn von 68,6 Mrd. Dollar (+86,4 %) sowie einem Reingewinn von 59,3 Mrd. Dollar (+94,7 %) kann der Internetgigant den Kostenanstieg auch verschmerzen. Zum Vergleich: Spanien hat jährliche Staatseinnahmen von etwa 601 Mrd. Dollar, Australien von 609 Mrd. Dollar und Indien von 657 Mrd. Dollar.
Mondial Relay hat das Paketautomaten-Netzwerk in Frankreich nicht so stark wie geplant ausweiten können. Im Frühjahr 2024 hatte das InPost-Tochterunternehmen angekündigt, bis Ende des Jahres 8.000 Automaten in Betrieb haben zu wollen (KW 13/24).
In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass das Netzwerk in Frankreich derzeit 7.000 Automaten umfasst; eine beachtliche Zahl, aber eben 1.000 weniger als geplant.
Die Erstürmung und Besetzung der Hauptverwaltung von CJ Korea Express (KW 07/22) im Rahmen des Streiks in 2022 kommt die Kuriere und die Gewerkschaft teuer zu stehen. Vergangene Woche entschied ein Gericht, dass "es sich um eine illegale Arbeitskampfmaßnahme und eine illegale Handlung im Hinblick auf die Mittel, Methoden, das Ausmaß, den Umfang und die Dauer der Besetzung“ gehandelt habe.
Das Gericht sprach deshalb dem Unternehmen Schadensersatz in Höhe von umgerechnet rund 176.000 Euro zu. Davon müssen die Kuriergewerkschaft sowie drei Personen, darunter der frühere Vorsitzende Jin, der den Sitzstreik leitete, zusammen rund 52.000 Euro übernehmen und die 74 Gewerkschaftsmitglieder, die an der Besetzung teilgenommen hatten, insgesamt 124.000 Euro.
Die Kosten für den Einsatz von Schutzpersonal wurden jedoch mit der Begründung zurückgewiesen, es sei schwierig, den ursächlichen Zusammenhang mit den illegalen Aktivitäten der Gewerkschaft anzuerkennen.

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